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HOCHZEITSVIDEOGRAF

Andreas Schwarzlmüller Frameblending Hochzeitsfilmer
Andreas Schwarzlmüller

Hochzeitsvideograf

Wie der Software Engineer die Kreativität entdeckte

Kreativität wird einem in die Wiege gelegt – so sagt man zumindest.
Laut Duden auch schöpferische Kraft oder kreatives Vermögen genannt, Synonym von Einfallsreichtum, Fantasie und Erfindungsgabe.

 

Egal wie man es beschreibt oder welchen Namen man ihm gibt, diesem Gefühl, das mich beschleicht, wenn ich eine Landschaft betrachte, Menschen beobachte oder meine Blicke über Portrait-Fotos wandern lasse – ich liebe es einfach. Die Bilder, die in meinem Kopf entstehen, die Aufregung es jemandem erzählen zu können, der meine Gedankengänge versteht und mich einfach fallen zu lassen in den Ideen, die mir in diesen Momenten in den Sinn kommen.

Aber eigentlich war ich gar nicht von Kindheit an so kreativ – oder eben doch? Ist Kreativität etwas, das in jedem von uns schlummert und dessen Auslöser es nur zu finden gilt? Meine Leidenschaft zum kreativen Schaffen wurde sozusagen in zwei Schritten ausgelöst.

 

Schritt 1: der Kauf meiner Kamera – meine körperlich bessere Hälfte
Schritt 2: meiner Freundin Sandra – die mich geistig unglaublich fordert mit all ihrem Wissen rund um die Fotografie.

Die Vorgeschichte

Vor ein paar Jahren war ich noch ein richtiger Programmier-Freak. Gut, ich beschäftige mich auch heute noch sehr gerne mit Software-Programmen und -Tools jeglicher Art, doch ich träume nachts nicht mehr davon mein ganzes (Arbeits-)Leben in der IT-Abteilung eines großen Konzerns zu verbringen. Durch das Software Engineering-Studium an der FH Hagenberg habe ich aber viel Wissenswertes über Projektmanagement und Teamwork gelernt, wovon ich auch heute noch sehr profitiere.

Der Wandel

Als ich meine Freundin Sandra – selbst hauptberufliche, selbstständige Fotografin – kennenlernte, konnte ich zu Beginn noch nicht ahnen, dass diese Frau nicht nur mein privates, sondern auch mein berufliches Leben bzw. die Zukunft dessen vollständig auf den Kopf stellen würde. Die gemeinsamen Gespräche über Fotografie-Stile, das richtige Equipment und die dutzenden Tipps und Tricks der Branche faszinierten mich unheimlich. Plötzlich wusste ich, dass ich es lieben würde Menschen bei den teils emotionalsten Momenten ihres Lebens zu begleiten. Ich wollte auch mein eigener Chef sein, mich frei entfalten können und mich genau in die Themen einlesen, die mir auch wirklich am Herzen lagen.

Das Jetzt

Aktuell befinde ich mich in einer extrem spannenden Phase. Wenn ich nicht gerade programmiere, fotografiere, filme, Dateien bearbeite oder mir Tutorials ansehe, dann liebe ich es zu reisen und das Leben zu genießen. Zudem liebe ich es neue Locations zu erkunden, seien es Event Locations oder Naturlandschaften. Die perfekte Inszenierung des Augenblicks liegt mir sehr am Herzen, daher versuche ich immer mit möglichst viel Fingerspitzengefühl alle Details so zu inszenieren, dass die Bilder oder Video-Sequenzen ein harmonisches Gesamtbild ergeben.

Das Thema Weiterbildung ist mir nach wie vor sehr wichtig. Mir gefällt Platons Spruch „Es ist keine Schande nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.“ Und da ich weiß, dass die Kreativ-Branche sehr schnelllebig und innovativ ist, möchte ich immer am aktuellsten Stand der Dinge bleiben.

Die Zukunft

Die Weichen für die Selbständigkeit habe ich Anfang 2014 gestellt und seit 1. Juni 2016 bin ich 100% selbstständig. Ich selbst setze mir als Ziel ständig besser zu werden und meine Brautpaare glücklich zu machen. Außerdem halte ich ständig die Ausschau nach neuen, spannenden Fotografie- oder Video-Projekten. Privat habe ich mir vorgenommen noch mehr zu reisen um noch mehr von der Welt zu entdecken. Meine Kamera soll mich dabei auch weiterhin durch all die faszinierenden Städte und Länder begleiten.

 

So, da bin ich nun – ein leidenschaftlicher, engagierter und hoffnungsvoller junger Mann Mitte 20 mit Träumen ähnlich denen eines Kindes: dazuzulernen, Erfahrungen zu sammeln und andere zu begeistern. Müsste ich einen Slogan für mich selbst erfinden, so würde er lauten „1,87m großes aber geordnetes Chaos“. Warum? Weil ich (glaube ich) die Eigenschaften eines Technikers und die eines kreativen Kopfes vereine: Pünktlichkeit, Verlässlichkeit und Ehrgeiz gepaart mit dem Willen bewegte Bilder und Musik miteinander in perfekter Form zu einer Einheit verschmelzen zu lassen.

 

Aus den unglaublich vielen Dingen, die ich in den letzten Jahren lernen durfte, ziehe ich folgendes Fazit:
Es geht darum sich selber – seinem Stil, seinem Sinn für den Umgang mit Menschen und seinen Träumen – treu zu bleiben.

Ich werde auch weiterhin meinen Weg gehen und ich würde mich freuen, wenn ihr ein Teil davon werdet.

Andreas Schwarzlmüller Unterschrift