10 Tipps für perfekte Hochzeitsfotos

10 Tipps für perfekte Hochzeitsfotos

Es gibt so viele flüchtige Dinge an deinem Hochzeitstag – der Kuchen, die Blumen, die Musik. Deine Hochzeitsfotos jedoch sind für die Ewigkeit bestimmt. Du schuldest es dir selbst (und deinen Enkelkindern), alles zu versuchen, damit diese Bilder einfach traumhaft werden. Im Folgenden findest du ein paar Tipps, wie du nicht nur den perfekten Fotografen finden kannst, sondern auch, wie sich die Zusammenarbeit gestallten sollte.

Tipps für perfekte Hochzeitsfotos

1. Mache deine Hausaufgaben und zwar frühzeitig

Du solltest bereits ca. ein Jahr vor deinem Hochzeitstag mit der Suche nach dem perfekten Fotografen beginnen. Frage frisch verheiratete Bekannte nach Empfehlungen und schaue dich auf Internetseiten und in Blogs um. Schau dir außerdem ein paar Highlight-Galerien der Fotografen an, um einen Eindruck von ihrer Qualität und ihrem Stil zu gewinnen. Du solltest jedoch nicht vergessen, dass es sich hierbei um die besten Bilder von zahlreichen Hochzeitsfotos handelt. Sollte also jemand dabei sein, dessen Arbeit dir gefällt, frage nach 1 oder zwei vollständigen Hochzeitsalben.

2. Denke kritisch

Während du dir die Fotos anschaust, denke darüber nach, welche wichtigen Momente auf jeden Fall festgehalten werden sollen. Hat der Fotograf tolle Aufnahmen von diesen Momenten gemacht, die dir auch gefallen würden? Achte hierbei insbesondere auf wohldurchdachte Bildkompositionen und Bilder, auf denen Personen im Fokus stehen. Stelle sicher, dass die Personen auf den Bildern entspannt aussehen und nicht den Eindruck erwecken, als würden sie sich vor der Kamera fürchten.

3. Vereinbare ein Treffen

Du kannst einen Fotografen nicht immer nur nach seinem Aussehen beurteilen. Sobald du eine kurze Liste mit Fotografen, deren Arbeiten dir gefallen, erstellt und überprüft hast (ob sie in dein Budget passen und für den Tag deiner Hochzeit auch verfügbar sind) solltest du ein persönliches Treffen oder einen Videochat mit den potentiellen Fotografen vereinbaren. Es ist wichtig, dass du dich in der Nähe deines Fotografen wohlfühlst, da er dir an deinem Hochzeitstag auf Schritt und Tritt folgen und mit deiner Hochzeitsgesellschaft interagieren wird.

Sandra Gehmair Photography

Frameblending empfiehlt

Sandra Gehmair
Hochzeitsfotografin
http://www.sandragehmair.com

4. Vergleiche Leistungspakete

Erkundige dich, welche Leistungen im Standardpaket enthalten sind und welche Zusatzkosten anfallen können. Ganz besonders wichtig: Für wie viele Stunden wird der Fotograf anwesend sein? Die meisten Pakete beinhalten 8 Stunden Anwesenheit, von der Vorbereitung für die Hochzeit bis zum Ende der Feierlichkeiten. Falls es sein kann, dass die Hochzeit länger dauert, insbesondere wenn du ein großes Finale planst, ist es besser, den Fotografen für mehr als nur 8 Stunden zu buchen (die Stunden, die der Fotograf länger als vereinbart bleiben muss, sind meist teurer)

5. Überprüfe Referenzen

Online Rezensionen eignen sich hierfür gut und sollten bei deiner Recherche auf jeden Fall berücksichtigt werden. Sobald du glaubst, den richtigen Fotografen für deine Hochzeit gefunden zu haben, solltest du nachfragen, ob die Möglichkeit besteht, mit ein oder zwei ehemaligen Kunden zu sprechen. Frage das Paar, ob der Fotograf die Bilder von ihrer Fotoliste auch geschossen hat und ob sie mit der Leistung des Fotografen zufrieden waren. Oder schau dir bei Google oder diversen Fotografen-Bewertungs-Seiten deren Bewertungen an. 

6. Schließe einen Vertrag ab

Wenn du dich für einen Fotografen entschieden hast, schließe einen Vertrag ab, in dem  alle Vereinbarungen, die ihr getroffen habt – vom Datum über die Anwesenheit des Fotografen bis hin zur Nachbearbeitung und der Lieferung – festgehalten sind.

7. Arrangiere ein Engagement-Shooting

Mit einem Engagement-Shooting schlägst du mehrere Fliegen mit einer Klappe: 1. Es ist eine tolle Gelegenheit, dich mit deinem Fotografen und der Tatsache, dass du fotografiert wirst, vertraut zu machen. 2. Hast du ein Foto, das du deiner Erinnerungskarte beifügen kannst. 3. Du kannst deinem Fotografen vor der Hochzeit ein Feedback geben, welche Fotos dir gefallen haben und welche nicht.

8. Erstelle eine Fotoliste

Verschwende keine Zeit damit, jede mögliche Kombination von Personen (Großeltern, Geschwister, Cousins und Cousinen) aufzulisten. Stelle eine Liste mit ein paar wichtigen Aufnahmen, die auf keinen Fall fehlen dürfen, zusammen, und bitte deine Trauzeugin oder einen der Hochzeitsgäste, am Hochzeitstag bei der Organisation zu helfen. Außerdem solltest du dem Fotografen mitteilen, ob die Bilder schwarz/weiß oder in Farbe sein sollen. Und vergiss nicht das Dekor aufzulisten, dass du gerne abgelichtet haben möchtest (z. B. deine selbstgemachten Serviettenhalter). Füge der Liste noch einige Fotos von dir bei, auf denen du deiner Meinung nach einfach großartig aussieht, um den Fotografen wissen zu lassen, wie du gerne an deinem Hochzeitstag aussehen möchtest. Die Liste sollte auch für den Hochzeitstag relevante Randbemerkungen enthalten, wie zum Beispiel das deine Großmutter ein künstliches Hüftgelenk hat und deswegen nicht zu lange stehen kann.

9. Erstelle einen realistischen Zeitplan

An deinem Hochzeitstag wird alles, vom Frisieren bis zum Anziehen des Hochzeitskleides, länger dauern, als du denkst. Es werden auch (zu 100 %) einige Dinge schiefgehen  – von den Ehegelöbnissen bis hin zum Straßenverkehr. Deshalb solltest du in den Ablauf Zeitpuffer mit einplanen, sodass ausreichend Zeit bleibt, die Pannen zu beheben, ohne dass Zeit für die Fotosession verloren geht.

10. Genieße einfach deinen großen Tag

Du solltest versuchen, nicht wegen Kleinigkeiten in Panik zu geraten, zum Beispiel wenn das Portrait-Shooting aufgrund des Wetters nach drinnen verlegt werden muss oder wenn das Blumenmädchen sich während der Familienportraits aus dem Staub macht. Außerdem solltest du dem Fotografen gestatten, sich um die Einhaltung des Zeitplans zu kümmern, die Fotos zu gestalten und zu entscheiden, was am besten aussieht. Denk dran: Aus genau diesem Grund hast du ihn engagiert. Wenn du immer nach der Kamera Ausschau hältst, wirst du keine Aufnahmen davon haben, wie du dich leise mit deinem Bräutigam unterhältst oder mit deinen Freunden lachst. Dein Fotograf sollte sich Sorgen darum machen, dass diese Momente auch festgehalten werden – nicht du!

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