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9 Hochzeitsplanungstipps für gleichgeschlechtliche Paare

Bevor ihr euch an die Hochzeitsplanung macht, solltet ihr euch die folgenden Tipps durchlesen. Eine Hochzeit zu planen ist schon stressig genug. Noch verwirrender allerdings wird es, wenn alle Ratschläge auf nicht-gleichgeschlechtlich Paare ausgerichtet sind, ihr allerdings ein gleichgeschlechtliches Paar seid. Im Folgenden habe ich für euch einige nervensparende Tipps zur Hochzeitsplanung für gleichgeschlechtliche Paare zusammengestellt.

9 Tipps für gleichgeschlechtliche Hochzeit

1. Sorgt euch nicht um die alte Schule

Anstatt darüber nachzudenken, wie ihr eure Trauung traditionsgemäß ausrichten könnt, solltet ihr eure Trauung lieber als eine Gelegenheit sehen, die Hochzeit ganz in eurem Sinne zu organisieren, ohne dabei den Anforderungen der alten Schule, die für euch persönlich keinerlei Bedeutung haben, Folge zu leisten. Da es in vielen gleichgeschlechtlichen Beziehungen keine geschlechterspezifischen Rollen gibt, steht es diesen Paaren frei, das Rad (die Hochzeit) neu zu erfinden.

2. Seid kreativ

Wer sagt, dass Frauen nur Brautjungfern und keine Trauzeugen haben dürfen? Entscheidet selbst, wer – ungeachtet des Geschlechts – mit euch vorne am Altar stehen soll und teilt ihnen ihre Rolle zu, zum Beispiel als Brautführer/in, Trauzeug(in), Ehrenvater/Ehrenmutter. Oder gebt der Gruppe einen lustigen Namen wie die „Ich-traue-mich-Crew“ oder die „Brautbrigade“. Oder lasst die Brautjungfern, Trauzeugen etc. ganz aus, so dass aller Augen ausschließlich auf euch beide gerichtet sind.

3. Macht euch frühzeitig Gedanken über euer Outfit

Solltet ihr zwei Männer sein und beide beabsichtigen, einen Smoking oder Anzug zu tragen, ist es ganz einfach, das, was ihr wollt, auch zu finden. Weniger einfach ist es, bei zwei Frauen – wenn die Braut kein Kleid tragen möchte. Falls ihr über das entsprechende Budget verfügt, lohnt sich ein maß- und nach euren Wünschen geschneidertes Outfit, was allerdings einige Monate in Anspruch nehmen wird. Wenn ihr aber schon Monate im Voraus mit der Kleidersuche beginnt, findet ihr eventuell passende Kleidung und Schnitte, die ihr auf dem Weg zum Altar mit Stolz tragen werdet. Und hier noch ein Tipp, falls du und deine zukünftige Frau Kleider tragen werdet, die der Partner vor der Hochzeit nicht sehen soll: Gebt eurem Hochzeitsplaner oder einem Freund/einer Freundin Bilder von dem Kleid. So können sie das Paar bei der Auswahl unterstützen und vermeiden, dass sich die Kleider bezüglich der Formalität, dem Stil oder der Farbe beißen.

4. Soziale Medien sind euer Freund

Ihr habt keine Vorstellung davon, wie die Hochzeitseinladungen, das Eheversprechen oder sonstige Hochzeitselemente aussehen sollen? Wozu gibt es Pinterest – dort findet ihr zahlreiche Anregungen für gleichgeschlechtliche Hochzeitungen sowie zahlreiche Hochzeitsfotos und Galerien mit grandiosen Ideen.

5. Drückt eurer Hochzeit euren ganz persönlichen Stempel auf

Bei vielen traditionellen Trauungen wartet der Ehemann am Altar auf seine Braut, die auf den Altar zuschreitet. Was also, wenn es zwei Bräutigame oder Bräute gibt? Dies hängt ganz davon ab, womit ihr euch wohlfühlt. Hier einige Ideen:

  • Schreitet nebeneinander auf den Altar zu.
  • Führt euch gegenseitig zum Altar, vielleicht Arm in Arm oder händchenhaltend.
  • Schreitet gleichzeitig auf unterschiedlichen Wegen zum Altar.
  • Werft vor der Trauung eine Münze und entscheidet so, wer am Altar wartet und wer den Gang zum Altar entlangschreitet.

6. Ihr könnt trotzdem einen Junggesell(inn)enabschied feiern

Es gibt kein Grund, der dagegen spricht, einen Junggesell(inn)enabschied zu feiern, nur weil ihr beide dem gleichen Geschlecht angehört. Also los, plant eure eigenen Feiern, ob nun ein Wochenende in Las Vegas oder ein Ausflug auf ein Weingut. Ihr könnt sogar euren eigenen Polterabend planen, solltet ihr euch uneinig sein, wen ihr einladen wollt oder wo der Polterabend stattfinden soll. Es kommt extrem häufig vor, dass ein Paar getrennt am gleichen Abend feiert und sich im Anschluss trifft.

7. Nehmt euch vor unhöflichen Hochzeitsdienstleistern in Acht

Auch wenn die gleichgeschlechtliche Ehe nun (endlich!) in zulässig ist, glaubt nicht, dass sich viele Hochzeitsplaner und Paare im Klaren darüber sind, wie viele Menschen gegen die Homo-Ehe sind. Wenn man einen Hochzeitsdienstleister zum ersten Mal kontaktiert, sollte man gleich zu Beginn klarstellen, dass der Partner dem gleichen Geschlecht angehört. So können Dienstleister direkt sagen, wenn sie ein Problem damit haben, so dass ihr keine weitere Zeit und Energie auf ihn verschwenden müsst.

8. Denkt darüber nach, einen Hochzeitsplaner zu engagieren

Auch wenn ein Hochzeitsplaner nicht in jedermanns Budget inbegriffen ist, kann ein Hochzeitskoordinator dabei helfen, Zeit bei der Auswahl der Location und des Pfarrers/Priesters zu sparen, da er wissen wird, welche sich auch gleichgeschlechtlichen Paaren gegenüber offen zeigen. Außerdem können sie sich mit den Hochzeitsdienstleistern auseinandersetzen, so dass euch mögliche Enttäuschungen erspart bleiben. 

9. Überprüft den Ort für eure Flitterwochen vor der Buchung

Wenn ihr erst einmal eine Liste mit möglichen Traumreisezielen erstellt habt – insbesondere internationale Reiseziele – solltet ihr etwas recherchieren und diejenigen streichen, die nicht den gleichen Rechtsschutz und kulturelle Akzeptanz bieten, wie sie gleichgeschlechtliche Paare bei euch haben. So könnt ihr sicher sein, dass eure Flitterwochen genauso toll wie eure Hochzeit werden.

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